Steuern auf Wettgewinne
Die steuerliche Behandlung von Wettgewinnen in der Schweiz ist grosszügig und wird trotzdem oft falsch wiedergegeben. Der häufigste Fehler betrifft nicht die Höhe der Grenze, sondern ihre Wirkung.
Die Grenze
Freibetrag, nicht Freigrenze
Nur der Teil über der Grenze wird besteuert. Bei einem Gewinn von 1.2 Millionen sind 200 000 Franken steuerbar, nicht die ganze Summe.
Wäre es eine Freigrenze, würde ein Franken über der Grenze den ganzen Gewinn steuerpflichtig machen. Das ist hier nicht der Fall.
Die Grenze gilt pro einzelnen Gewinn, nicht als Jahressumme aller Wetten.
Was trotzdem zu tun ist
Steuerfrei heisst nicht unsichtbar. Ein Gewinn gehört in die Steuererklärung, auch wenn er unter der Grenze liegt - schon weil das Geld anschliessend als Vermögen dasteht und erklärt sein will. Das Vermögen selbst unterliegt der kantonalen Vermögenssteuer, ganz unabhängig davon, woher es stammt.
Diese Seite erklärt die allgemeine Regel und ersetzt keine Steuerberatung. Für einen konkreten Fall, besonders in der Nähe der Grenze, ist die kantonale Steuerverwaltung die zuständige Auskunftsstelle.
Und bei Anbietern ohne Bewilligung
Die Steuerbefreiung knüpft an Spiele an, die nach Schweizer Recht zugelassen sind. Wer bei einem nicht bewilligten Anbieter spielt, bewegt sich ausserhalb dieses Rahmens - mit allen Folgen, von der fehlenden Aufsicht bis zur ungeklärten steuerlichen Behandlung. Wer sind die bewilligten Veranstalter, steht auf der Seite legale Anbieter in der Schweiz.
Wetten ist Unterhaltung mit Verlustrisiko. Setzen Sie nur Geld ein, das Sie entbehren können, und holen Sie einen Verlust nie mit einem höheren Einsatz zurück. Kostenlose, anonyme Beratung rund um die Uhr: 0800 040 080 oder sos-spielsucht.ch.