Wettquoten
Eine Quote ist ein Preis. Wie bei jedem Preis lohnt sich die Frage, wie viel davon die Ware ist und wie viel die Marge des Verkäufers. Diese Seite beantwortet beides: oben steht, wie Wettquoten gelesen werden, unten rechnet ein Rechner die Marge aus - für zwei Ausgänge wie beim Tennis und für drei wie beim Fussball.
Die drei Schreibweisen
Die Marge selbst ausrechnen
Zählt man die Wahrscheinlichkeiten aller Ausgänge zusammen, kommen nie genau 100 Prozent heraus, sondern immer etwas mehr. Dieser Überschuss ist die Marge, im Fachjargon Overround oder Vigorish. Sie zahlen ihn bei jedem Einsatz mit, unabhängig davon, ob die Wette aufgeht.
Von jedem Einsatz bleiben rechnerisch 5.4 Prozent beim Anbieter.
Die faire Quote ist keine Quote, die Sie irgendwo bekommen - sie zeigt nur, wo der Preis ohne Aufschlag läge. Der Abstand dazwischen ist das, was das Geschäft des Anbieters trägt.
Was eine gute Marge ist
Günstig. Kommt meist nur in grossen Märkten vor, etwa bei Topspielen europäischer Ligen mit vielen Wetten.
Der übliche Bereich bei Dreiwegwetten auf Fussball.
Teuer. Typisch für Nischenmärkte, Spezialwetten und lange Kombinationen, wo der Vergleich schwerfällt.
Ein Vergleich lohnt sich deshalb nicht bei einer einzelnen Quote, sondern beim ganzen Markt: Rechnen Sie die Summe für dasselbe Spiel bei zwei Anbietern aus. Die Differenz der beiden Summen ist der echte Preisunterschied.
Wetten ist Unterhaltung mit Verlustrisiko. Setzen Sie nur Geld ein, das Sie entbehren können, und holen Sie einen Verlust nie mit einem höheren Einsatz zurück. Kostenlose, anonyme Beratung rund um die Uhr: 0800 040 080 oder sos-spielsucht.ch.